Aus unseren Aktivitäten

Video über FucoSan zeigt deutsch-dänische Kooperation

Algen

31.08.2021 – Als krönenden Abschluss ihrer Projektzeit haben die FucoSan-Partner ein Video über ihre Arbeit produziert. Darin werden die Aufbereitung von Algen und Untersuchungsmethoden vorgestellt. Stimmungsvolle Bilder zeigen den großen Schatz, der vor unserer Haustür – in der Ostsee – liegt. Ein besonderer Fokus liegt auf der deutsch-dänischen Zusammenarbeit. Hierfür wurde unter anderem ein Online-Meeting der deutschen und dänischen Partner gezeigt – ein persönliches Treffen konnte aufgrund von Corona nicht stattfinden.

Hier geht’s zum Video.

 

 

 

Fernsehbeitrag über die Potenziale der Fucoidane

Algen

29.07.2021 - In der „Visite“-Sendung am 27. Juli wurde erneut über die Potenziale der Fucoidane und die Forschungsaktivitäten an der Kieler Förde berichtet. In dem Beitrag „Augenkrankheit: Arzneimittel aus Algen?“ erläutern die FucoSan-Projektpartner unter anderem, wie die Fucoidane als Arzneimittel bei der altersabhängigen Makuladegeneration, einer weit verbreiteten Augenerkrankung, helfen können.
zum Beitrag.

 

 

 

 

 

Einladung zum Workshop am 18. August

Algen
(c) CAU pharma

09.07.2021 - Die Projektpartner laden alle Interessenten herzlich zu ihrem dänischen Workshop ein. „Die Verwendung von Algen aus salzarmen Gewässern der Ostsee “ – so heißt der Workshop, der online am 18.08.2021 von 9 bis 13 Uhr stattfindet. In der Veranstaltung bringt das SUBMARINER Netzwerk zwei transnationale Projekte, "FucoSan" und "Baltic GRASS" zusammen, um gemeinsam den Rahmen abzustecken und wichtige dänische Redner aus öffentlichen und privaten Organisationen einzuladen. Ziel ist es, die Möglichkeiten zu beleuchten, die die Produktion und Nutzung von Algen in der Ostsee bietet. Außerdem wird besprochen, welche nächsten Forschungs- und Innovationsschritte notwendig sind, um die Erforschung der dänischen Meeresalgen in der Ostsee weiter voranzutreiben. Die Veranstaltung wird in einer Mischung aus Dänisch und Englisch durchgeführt. Hier finden Sie alle weiteren Informationen.

 

 

Interview mit Sandesh Neupane

Sandesh Neupane

01.07.2021 - Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Verteidigung Ihrer Doktorarbeit! Was war das Thema?   
Der Titel meiner Dissertation lautet "Extraction and structural characterization of fucoidans from brown algae" und beinhaltet folgende Themen:

  1. Extraktion und Aufreinigung der Fucoidane aus verschiedenen Braunalgen sowie die Degradation von nativen Fucoidanen
  2. Anwendung der Größenausschluss-Chromatographie (SEC) mit Mehrfach-Detektion für die Bestimmung der molekularen Massen, Größe und ihre Verteilung sowie die Konformation und Verzweigung der Fucoidane.
  3. strukturelle Änderung der Fucoidane nach ihrer Degradation
  4. detaillierte strukturelle Charakterisierung von Fucoidanen aus Fucus evanescens, Saccharina latissima und Laminaria digitata.

Was war Ihre Aufgabe im FucoSan-Projekt?
Die Extraktion, IEC-Aufreinigung und strukturelle Charakterisierung der Fucoidane war meine Hauptaufgabe im FucoSan-Projekt. Wir haben gezeigt, dass die nativen Fucoidane eine beträchtliche strukturelle Vielfalt aufweisen, einschließlich großer Unterschiede in ihren MW-Verteilungen und ihrer heterogenen Zusammensetzung. Außerdem habe ich die deutsch-dänische Datenbank mit unterschiedlichen Fucoidan-Extrakten und ihren Charakterisierungen aufgebaut.


Wie hat Ihnen die deutsch-dänische Zusammenarbeit bei Ihrer Dissertation geholfen?  
Die deutsch-dänische Kooperation hat mir bei meiner Dissertation sehr viel geholfen. Wir haben viele native und degradierte Fucoidane zum UKSH geliefert, wozu wir interessante Beiträge publizieren konnten. Ich hatte die Chance zu lernen, ob solche sulfatierte Polysaccharide biologisch nutzbar sind und welche Einsatzmöglichkeiten sie haben. Von dänischen Partnern konnten wir erfahren, wie die Extraktions- oder Aufreinigungsmethoden die Fucoidan-Eigenschaften beeinflussen. Ohne das FucoSan-Projekt wäre es mir nicht möglich gewesen, an so einem interessanten Thema zu arbeiten. Die Entwicklung der Datenbank für die Fucoidane mit chemischen und biologischen Daten hat mir richtig Spaß gemacht.

Welches Thema wäre aus Ihrer Sicht für ein weiteres Projekt geeignet?  
Meiner Meinung nach ist die Standarisierung der Fucoidan-Extraktion und Aufreinigung wichtig für die Nachhaltigkeit und den Datenvergleich. Darüber hinaus halte ich die Anwendung der depolymerisierten Fucoidane in den biologischen Modellen für die medizinische Applikation solcher Fucoidane für essentiell, da die nativen Fucoidane meist zu groß für die biopharmazeutische Anwendung sind. Weiterhin wäre die vollständige strukturelle Charakterisierung verschiedener Fucoidane essentiell für die Etablierung des Struktur-Wirkungs-Mechanismus.

 

 

FucoSan-Netzwerk tritt SUBMARINER Macroalgae Working Group bei

10.06.2021 – Das FucoSan-Netzwerk ist jetzt offiziell Teil der SUBMARINER Macroalgae Working Group. Am 15. Juni 2021 startet die Arbeitsgruppe online mit einer Kick-off-Veranstaltung. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Registrierung ist erforderlich. Zur Registrierung
Das SUBMARINER-Netzwerk ist eine Plattform, die Akteure aus dem gesamten Ostseeraum zusammenbringt, um eine innovative und nachhaltige Nutzung der Meeresressourcen aktiv zu fördern.

 

 

 

 

FucoSan bei SEA-EU Blue Talks

28.05.2021 - Am 9. Juni präsentiert Professor Alexa Klettner FucoSan bei einer Online-Veranstaltung von SEA-EU Blue Talks. Die Projektkoordinatorin des deutsch-dänischen Interreg-Projekts referiert über die Forschungsaktivitäten zu Fucoidanen und stellt das Netzwerk, das auch die Marktpotenziale des maritimen Wirkstoffes untersucht, vor. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Registrierung ist erforderlich.
SEA-EU, die „Europäische Universität der Meere“, ist ein Zusammenschluss von sechs Hochschulen und wird vom Erasmus-Programm gefördert.
Zur Registrierung

 

 

 

 

Posterpreis für Julia Ohmes

25.05.2021 - Julia Ohmes erhielt auf der BioMAT 2021 einen Posterpreis, der von einer prominent besetzten Fach-Jury vergeben wurde. Die Doktorandin in der Klinik Unfallchirurgie, AG Experimentelle Unfallchirurgie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein belegte den ersten Platz mit ihrer Arbeit „A Thermosensitive Chitosan-Collagen Hydrogel for Encapsulation of Marine Polysaccharide Fucoidan and Adult Stem Cells for Bone Tissue Engineering“. Damit sollen Fucoidane an den Ort ihrer Wirkung gebracht werden.

 

 

 

 

 

Vortrag über politische Lobbyarbeit beim 3. Netzwerktreffen

20.05.2021 – Am 11. Mai fand das dritte Treffen des FucoSan-Netzwerks statt. Thema des 90-minütigen Online-Meetings war die politische Lobbyarbeit für wissenschaftliche Projekte. Anders Lysholm Jacobsen vom Entwicklungsrat Südjütland hielt einen Vortrag über erfolgreiches Netzwerken. Insbesondere ging Anders auf interessante Kontakte in der dänischen Regionalpolitik ein und die richtige Art und Weise, die Themen des Netzwerks dort anzusprechen.  – Hilfreiche Hinweise für die parlamentarischen Meetings mit deutschen und dänischen Entscheidungsträgern, die das FucoSan-Netzwerk für die kommenden Monate plant!

 

 

 

 

Übersichtsstudie zu marinen Wirkstoffen in der Augenheilkunde

12.05.2021 - In der Augenheilkunde wächst allgemein das Interesse an marinen Wirkstoffen. Unsere Projektkoordinatorin Professor Alexa Klettner ist Mitverfasserin einer Übersichtsstudie, in der über 100 Studien identifiziert wurden, die marine Ressourcen im Zusammenhang mit retinalen Erkrankungen untersucht haben. Veröffentlicht wurde “The potential of marine resources for retinal diseases: a systematic review of the molecular mechanisms” nun in dem renommierten Wissenschaftsjournal Critical Reviews in Food Science and Nutrition von Taylor & Francis.

Zum Artikel

 

 

 

 

Wie man Projekte erfolgreich zum Absturz bringt

19.03.2021 - Am 17. März hatten die FucoSan-Partner zu einem Projektentwicklungs-Workshop eingeladen. Sie wollten wissen: Welche Förderprogramme bieten sich für unsere Projekte aus der blauen Bioökonomie an? Anette Benz und Eleonoora Väänänen vom Enterprise Europe Network der Investitionsbank Schleswig-Holstein stellten die vielfältige Förderlandschaft vor. Und welche Faktoren entscheiden bei Projekten über Erfolg und Misserfolg? René Windus von der Unternehmensberatung Decisio erläuterte anschaulich, dass es in erster Linie weiche Faktoren wie Kommunikation, Motivation, Beteiligung der Projektpartner sind. Die Erkenntnisse aus beiden Vorträgen werden in die weiteren Aktivitäten der Partner einfließen.

 

 

 

Gemeinsam neue Projekte voranbringen

28.02.2021 – Beim Treffen der Projektpartner am 26. Februar stand die Entwicklung gemeinsamer, innovativer Kooperationsideen im Vordergrund: Worin liegen die Interessen der Partner? Wer kann welche Kompetenzen ins Netzwerk einbringen? Um die vorgebrachten Ideen auf ihre Erfolgsaussichten zu prüfen, formulierten die Partner ihre Kernidee in wenigen Sätzen und beantworteten Fragen zu potentiellen Unterstützern oder Fördermöglichkeiten. Weiterverfolgt werden alle Ideen, für die sich ein Entwicklungsteam findet. Das Treffen brachte fünf Ideen hervor, die nun weiterverfolgt werden. Unterstützung wird über einen moderierten Prozess und verschiedene Projektveranstaltungen geboten.
Das FucoSan-Netzwerk möchte die anwendungsorientierte Forschung und Produktentwicklung vorantreiben, bei der die Anwendung von Fucoidanen im Vordergrund steht.

 

FucoSan-Stand beim virtuellen BaMS-Symposium

15.02.2021 – Am 2. März 2021 findet das diesjährige BaMS-Symposium statt. Unter dem Motto “Fortschritte in der Blauen Bioökonomie in Norddeutschland” gibt es Fachvorträge per Zoom und Messestände über die Plattform Gather.Town. Die Partner des FucoSan-Netzwerks informieren dabei über ihre neuesten Netzwerkaktivitäten. Bei Gather.Town haben die Teilnehmer*innen Avatare, mit denen sie sich in virtuellen Räumen bewegen und mit anderen ins Gespräch kommen, wenn diese sich im selben Raum befinden. BaMS ist der Innovationsraum „Bioökonomie auf Marinen Standorten“ der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Zur Konferenz-Seite

 

Interview mit Signe H. Ptak

08.02.2021 – Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Verteidigung Ihrer Doktorarbeit! Was war das Thema?   
Der Titel meiner Dissertation lautet "Extraktion, Strukturbestimmung und Bewertung der Bioaktivität von Fucoidan aus Braunalgen" und umfasst 3 Themen  

  1. Extraktion und der Einfluss von Jahreszeit, Ernteort und Spezies auf die Sulfatierung von Fucoidanen   
  2. Wie spektroskopische Techniken zur schnellen Bewertung der Fucoidan-Reinheit und bestimmter Strukturmerkmale eingesetzt werden können    
  3. Wie Data Science genutzt werden kann, um die Verbindung zwischen chemischen Daten und Bioaktivität zu verstehen   

Was war Ihre Aufgabe im FucoSan-Projekt?   
Die Auswirkungen der Jahreszeit und des Ernteortes waren eines der zentralen Themen, die im Rahmen des FucoSan-Projekts untersucht wurden. Meine Arbeit hat gezeigt, dass diese Effekte berücksichtigt werden müssen, wenn wir die Bioaktivität von Fucoidanen untersuchen. Zu meinen Aufgaben gehörte es, Extrakte zu charakterisieren und diese unseren Partnern zur Verfügung zu stellen. Da ich so viele Extrakte hatte, musste ich mir überlegen, wie ich sie analysiere. Deswegen entwickelte ich die Methoden, die im Abschnitt über die Strukturbestimmung in meiner Arbeit beschrieben sind. Außerdem trug ich Daten zu einer Datenbank bei. Ich realisierte, wie viel interessante Arbeit und Daten sie enthielt. Deshalb entschied ich mich, spezielle Techniken zur Datenauswertung einzusetzen, um im Rahmen des Projekts mehr Einblick in unsere Daten zu bekommen.     
 
Wie hat Ihnen die deutsch-dänische Zusammenarbeit bei Ihrer Dissertation geholfen?   
Die Kooperation hat mit Sicherheit zu meiner Doktorarbeit beigetragen! CRM und ihr Fachwissen über die Algenernte halfen, meine Proben zu standardisieren, was für eine genaue Datenanalyse notwendig ist. Außerdem brachte mich das Wissen über die Endanwendung (Augenheilkunde und Gewebezüchtung) dazu, darüber nachzudenken, wie sich Fucoidane im menschlichen Körper verhalten. Also entschied ich mich, zu untersuchen, wie sich die Fucoidane in einer Umgebung mit der gleichen Salzkonzentration wie im menschlichen Körper verhalten würden. Ich glaube nicht, dass ich dieses Experiment durchgeführt hätte, wenn es nicht das FucoSan-Projekt gegeben hätte! Außerdem erwies sich die FucoSan-Datenbank als sehr wertvoll für meine wissenschaftliche Datenarbeit. Tatsächlich ging es in meiner zuletzt publizierten Arbeit darum, wie die FucoSan-Datenbank dazu genutzt werden kann, die Beziehung zwischen chemischen Daten und Bioaktivität zu entschlüsseln.

Welches Thema wäre aus Ihrer Sicht für ein weiteres Projekt geeignet?  
Aus meiner Perspektive würde ich mich darauf konzentrieren wollen, wie man ein Fucoidan-Extraktionsverfahren standardisieren kann und wie man die Datenbankauswertung nutzen kann, um besser zu verstehen, warum sich einige Fucoidane für Gewebezüchtung eignen, während andere besser für die Augenheilkunde oder Kosmetik passen.    

 

Netzwerk „HealthSEA“ entwickelt Nahrungsergänzungs- und Futtermittel aus Algen

28.01.2021 - HealthSEA möchte Forschung und Entwicklung zur Nutzung von Makroalgen für gesundheitsfördernde Zwecke betreiben. Als besonders aussichtsreich erachten die beteiligten Partner die Bereiche Nahrungs(ergänzungs)mittel, Futtermittel und Kosmetika. Forschungseinrichtungen und Unternehmen haben sich zusammengefunden, um eine Wertschöpfungskette zur Verarbeitung der Makroalgen aufzubauen. Sie wollen dazu ein ZIM-Netzwerk gründen, das vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert wird. Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand zielt darauf ab, die Innovationskraft von kleinen und mittleren Unternehmen zu stärken.  
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Erstes Partnertreffen: Gemeinsames Verständnis schaffen

7.12.2020 - Am 4. Dezember fand das erste Partnertreffen des FucoSan-Netzwerks mit elf Teilnehmern statt. In dem dreistündigen Online-Meeting ging es darum, ein gemeinsames Verständnis zu schaffen, die nächsten Schritte des Projekts zu planen und über Ideen für Forschungsprojekte zu diskutieren. Diese reichten von der weitergehenden Charakterisierung von Fucoidanen bis zu ihrer Anwendung bei Augenkrankheiten und Geweberegeneration. Im Januar sollen erste Projektskizzen der Partner entstehen. Am Ende des Meetings waren alle Teilnehmer sehr zufrieden, den Grundstein für den Erfolg des Netzwerkprojektes gelegt zu haben.

 

 

 

Weitere Veröffentlichung in Marine Drugs

20.11.2020 - Zwei Partnerinnen aus dem FucoSan-Projekt (2017-2020) haben eine weitere wissenschaftliche Veröffentlichung in der Fachzeitschrift Marine Drugs über Fucoidane erzielen können. "Functional Characterization of a New GH107 Endo-α-(1,4)-Fucoidanase from the Marine Bacterium Formosa haliotis" – so lautet die Überschrift. Ihre Erkenntnis: Durch eine Depolymerisation des Fucoidan-Rückgrats können homogene, definierte Fucoidan-Produkte für die Struktur- und Funktionsforschung sowie pharmazeutische Anwendungen hergestellt werden. Zum Artikel

 

 

 

 


Projekt 2017-2020

Abschlusstreffen in Schleswig: Rückblick und Ausblick

01.09.2020 – Am 31. August 2020 fand das letzte Projekttreffen der FucoSan-Partner in Schleswig statt. Während  eines Workshops wurde die gemeinsame Arbeit im Rückblick bewertet. Nach einhelliger Meinung ist die Zusammenarbeit besonders gut gelaufen. Der Austausch zwischen den internationalen Arbeitsgruppen und zwischen den Disziplinen war für alle sehr befruchtend.
„Nur gemeinsam konnten wir so tolle Ergebnisse erzielen“, freut sich Projektpartner Levent Piker. Auch eine Erkenntnis der Partner: In der Zukunft sollte die kommerzielle Nutzung der Forschungsergebnisse noch mehr in den Vordergrund rücken. Zu diesem Zweck ist ein Folgeprojekt bereits in Planung.

 

 

 

Ergebnisse von FucoSan sind online

31.08.2020 – Alle Aktivitäten und Ergebnisse wurden in den folgenden Projektpublikationen dargestellt:

 

 

 

 

Ergebnisse von der ABC Conference

27.08.2020 – Die Abschlusskonferenz fand am 25. und 26. August 2020 mit über 120 Teilnehmern statt. Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung und mögliche biomedizinische Anwendungen wurden von Experten präsentiert; erste Produktentwicklungen mit Fucoidanen vorgestellt. Alle Abstracts der Referenten sind nun online.

 

 

 

 

 

 

Algen kann man essen: Kochanleitung im Video

21.08.2020 – Im FucoSan-Projekt wurden Algen auf Anwendungsmöglichkeiten in Medizin und Kosmetik untersucht. Algen können aber auch sehr schmackhaft sein. Projektpartner Rafael Meichßner von oceanBasis zeigt in einem Video, wie er Spaghetti Carbonara zubereitet und dabei den Bacon durch die Rotalge Dulse ersetzt.
Zum Kochvideo auf Youtube

 

 

 

 

 

3 Fragen an die Projektkoordinatorin – ein Fazit

12.08.2020 Am Ende des Projekts spricht Alexa Klettner, Projektkoordinatorin von FucoSan, über ihre persönlichen Highlights, Erkenntnisse und wirft einen Blick in die Zukunft. Zum Interview

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Podcast über den "Power-Zucker aus dem Meer: Fucoidan"

01.08.2020 Im Podcast der Naturkosmetik-Firma Oceanwell geben die beiden Meersbiologen und  Projektpartner Dr. Levent Piker und Rafael Meichßner Auskunft über Fucoidane und die Verwendungmöglichkeiten dieses speziellen Algenzuckers.
Zum Podcast

 

 

 

 

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Keynote speaker aus Frankreich und Norwegen

21.07.2020 Für die Abschlusskonferenz von FucoSan konnten zwei exzellente Keynote speaker gewonnen werden: Nathalie Bourgougnon, Direktorin des Labors für Meeresbiotechnologie und -chemie an der Université Bretagne Sud und Trond Helgerud, Seaweed R&D Manager, Dupont Nutrition & Bioscience bei DuPont, Norwegen.
Am 25. August eröffnet Nathalie Bourgougnon die Konferenz mit dem Vortrag „Physiologie der Algenzellwand: Extraktionscharakterisierung der Algenzellwand, Analyse der biochemischen Zusammensetzung“. Die Wissenschaftlerin aus Frankreich verfügt über eine umfassende Expertise in der Extraktion, Purifikation und Charakterisierung mariner Ressourcen. Den zweiten Tag leitet Trond Helgerud mit seinem Beitrag „DuPont Ernährung und Gesundheit“ ein. Der US-amerikanische Konzern DuPont ist eines der weltweit größten Unternehmen der chemischen Industrie. Der Bereich Nutrition & Biosciences (Ernährung und Biowissenschaften) befasst sich mit innovativen und nachhaltigen Lösungen für die Lebensmittel-, Gesundheits-, Pharma- und Biotech-Industrie.

 

Abstracts aus der ganzen Welt

20.07.2020 Insgesamt wurden 20 Abstracts für die ABC-Konferenz am 25. und 26. August 2020 eingereicht. Dabei ist die geographische Reichweite auffällig groß: Die Erstautoren kommen aus Finnland, Frankreich, Indonesien, Dänemark und Deutschland. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Österreich, Russland und Vietnam sind als Co-Autoren beteiligt.

"Wir freuen uns sehr über die positive Resonanz auf unseren "Call for papers". Sie zeigt, dass unsere deutsch-dänische Zusammenarbeit weit über die grenzüberschreitende Region hinaus Anerkennung findet. Das macht die Konferenz interessanter und ermöglicht uns die Vernetzung mit noch mehr internationalen Experten", freut sich Projektkoordinatorin Alexa Klettner.

 

 

 

Wirkstoffe aus Kieler Meeresalgen als mögliches Mittel gegen Infektionen und Hautkrebs entdeckt

15.07.2020 Die gesundheitsfördernden Eigenschaften von Braunalgen sind nicht nur Ausgangspunkt der Forschungen im Rahmen des FucoSan-Projektes mit Schwerpunkt auf Fucoidan. Die Forschungsgruppe um Projektpartner Prof. Dr. Deniz Tasdemir, Leiterin der Forschungseinheit Marine Naturstoffchemie am GEOMAR, untersucht über das Projekt hinaus Inhaltsstoffe von Braunalgen und bestätigte das diesbezügliche Potenzial als mögliche Mittel gegen Infektionen und Hautkrebs. Unterstützt durch Methoden der Bioinformatik und des maschinellen Lernens wurden auch hier im Rahmen der Forschung Aktivitäten in der Extraktion, Reinigung und Charakterisierung der marinen Biostoffe in Bezug auf die chemischen und bioaktiven Eigenschaften und ihre Nutzung für eine spätere medizinisch-pharmazeutische Anwendung durchgeführt. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift Marine Drugs veröffentlicht. Zusätzlich erschien im Schleswig-Holstein Magazin vom NDR ein Beitrag unter dem Namen "Meeresalgen als Heilmittel gegen Hautkrebs?". Zur Pressemeldung

 

Studie über multidisziplinäre Teams am Beispiel FucoSan

14.06.2020 “How Knowledge Distance Determines the R&D Performance on the example of Fucoidans. The Moderating Effects of Network Ties and Absorptive Capacity” – Der Forschungsbericht von Daniel Laufs wurde bei der 27. Konferenz für Innovations- und Produktentwicklungsmanagement (IPDMC) vorgestellt. Zusammen mit Q-Aktiv hat unser Projektpartner Daniel Laufs eine spannende Studie zur optimalen Zusammensetzung von multidisziplinären Teams durchgeführt. Zentrale Impulse für die Studie kamen dabei aus dem interdisziplinären Projekt FucoSan, bei dem Partner aus Wissenschaft und Industrie zusammenarbeiten.

 

 

 

Wissen teilen – die offene Datenbank für Fucoidane ist online

Fucus-Feld mit Temperatur- und Lichtlogger

11.06.2020 Die FucoSan-Partner stellen seit mehr als zwei Jahren Fucoidane aus Braunalgen unterschiedlicher Herkunft her. In verschiedenen Teams wurden die Extrakte durch unterschiedliche chemische und biologische Methoden charakterisiert. Alle relevanten Eigenschaften wurden in eine Datenbank eingegeben. Damit stehen erstmals Bezugswerte zur Verfügung, die bei der Auswahl geeigneter Fucoidane für unterschiedliche Anwendungen und die kommerzielle Nutzung berücksichtigt werden können.
Ein Teil dieser Datenbank wurde nun veröffentlicht und ist auf der von der EU gesponserten offenen Wissenschaftsplattform Zenodo frei zugänglich. Die Datenbank ist in sich geschlossen und hat eine einfache, benutzerfreundliche Struktur. Für Wissenschaflter ebenfalls wichtig: Die Datenbank kann als Quelle zitiert werden und verfügt über eine digitale Objektkennung (DOI), mit der sie in digitalen Netzwerken als Quelle zitiert werden kann. "Die Zenodo-Plattform wurde von Forschern aufgebaut und entwickelt, um sicherzustellen, dass jeder an “Open Science” teilhaben kann. Wir sind sehr stolz darauf, unseren Beitrag dazu leisten zu können", sagt Ferran Giones vom SDU Technology Entrepreneurship and Innovation. Sandesh Neupane, pharmazeutischer Biologe an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, ergänzt: „Die Datenbank bildet die Grundlage für den Wissenstransfer: Wissenschaft und Industrie können die Ergebnisse der verschiedenen Extraktionsmethoden und -charakterisierungen sowie die Dokumentation für die Auswahl der am besten geeigneten Quellen für Fucoidane verwenden.”
Über den folgenden Link gelangen Sie zur Zenodo-Platform: http://doi.org/10.5281/zenodo.3876379 

 

Messungen bei Wyatt Technology Europe

Fucus-Feld mit Temperatur- und Lichtlogger

26.05.2020 Sandesh Neupane, Doktorand an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, arbeitete vom 16. bis 21. Dezember 2019 bei Wyatt Technology Europe in Dernbach. Dort analysierte er die Fucoidane mit dem SEC-MALS-VIS-RI-System. Die Analysedaten werden für mindestens zwei wissenschaftliche Publikationen verwendet. Außerdem stellte er das FucoSan-Projekt bei Wyatt vor. Wyatt Technology ist eines der führenden Unternehmen im Bereich der Lichtstreuungsinstrumente und -software zur Bestimmung der absoluten molaren Masse, Größe, Ladung und Wechselwirkungen von Makromolekülen und Nanopartikeln in Lösung.

 

 

 

 

ABC-Conference: Einreichung von Beiträgen bis 1. Juli

Fucus-Feld mit Temperatur- und Lichtlogger

13.05.2020 Forscherinnen und Forscher sind eingeladen, ihre Beiträge für die FucoSan-Konferenz einzureichen. Die Beiträge können für Open Talks und Posterpräsentationen jeweils zu naturwissenschaftlichen und ökonomischen Themen eingereicht werden. Abgabe bis Mittwoch, den 1. Juli 2020, per E-Mail an abstracts@fucosan.eu.
Klicken Sie hier für das Programm und die Online-Anmeldung.

 

 

 

 

 

 

ABC-Conference: algae bioactive compounds – from research to innovation

Fucus-Feld mit Temperatur- und Lichtlogger

04.05.2020 Nach drei Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit bereiten die FucoSan-Projektpartner nun ihre Abschlusskonferenz vor. Am 25. und 26. August 2020 werden wissenschaftliche Erkenntnisse präsentiert. Mögliche Anwendungen der bioaktiven Extrakte aus Algen werden mit Experten diskutiert und erste Produktentwicklungen vorgestellt. Derzeit ist die Konferenz als Anwesenheitsveranstaltung geplant. Sollte die Corona-Situation dies verhindern, wird eine digitale Lösung organisiert.  
Klicken Sie hier für das Programm und die Online-Anmeldung.

 

 

 

 

Data Freeze – Publikation von Forschungsdaten der FucoSan-Datenbank

Fucus-Feld mit Temperatur- und Lichtlogger

20.03.2020 Eines der zentralen Ergebnisse von FucoSan ist die Datenbank, in der die Partner die Eigenschaften aller Fucoidan-Proben dokumentiert haben. Die Zusammenführung der Daten erlaubt es, Struktur-Wirkungs-Beziehungen abzuleiten. Sie kann Erkenntnisse liefern, welches Fucoidan für die verschiedenen Anwendungen jeweils am besten geeignet und welcher Grad der Aufreinigung erforderlich ist. Auf diese Weise leistet die Datenbank einen konstruktiven Beitrag zur anwendungsorientierten Optimierung der Produktion und Auswahl der jeweils bestgeeigneten Algenquellen der Fucoidane. Ein wertvoller Schatz für die Forschung in der Grenzregion! 
Am 6. April ist der Stichtag (“Freeze Day”), an dem ein Auszug der Daten aus der Datenbank gezogen wird. Dieser Datenauszug wird zur späteren Veröffentlichung aufbereitetet und somit entsprechend für andere Forscher nutzbar gemacht. Die Datenbank bleibt weiterhin bestehen und wird von den Projektpartnern auch weiter mit Daten befüllt. 

 

Erfolgreiche Fucoidan-Kandidaten für Kosmetik und Augenheilkunde identifiziert

Fucus-Feld mit Temperatur- und Lichtlogger

18.02.2020 Auf dem Partnertreffen am 13. Februar in Sonderborg stellte Dr. Levent Piker von OceanBASIS GmbH die neuesten Erkenntnisse aus dem Pilotlauf “Kosmetik” vor. Der Prototyp für die Creme wird voraussichtlich bis zum Ende des Projekts verfügbar sein. Zum Zeitpunkt des Treffens war er bereits nahe an einem marktfähigen Produkt, benötigt aber mehr Zeit für die Optimierung (z.B. hinsichtlich der Stabilität) und die Zertifizierung. 
Das Kieler Unternehmen für nachhaltige marine Naturstoffgewinnung hat ein industrielles Verfahren zur Gewinnung von Fucus entwickelt, das zu einem ernährungsphysiologisch verträglichen und marktfähigen Extrakt führt. Um die nachgewiesenen antibakteriellen Aktivitäten spezifizieren zu können, sind noch weitere Tests erforderlich.  Auch die Arbeitsgruppe, die sich mit den Eigenschaften beschäftigt, die bei der Behandlung der altersbedingten Makuladegeneration eingesetzt werden können, konnte einen Erfolg vermelden. Nachdem 90 Extrakte charakterisiert wurden, sind nun die aussichtsreichsten Kandidaten gefunden worden, die den Wachstumsfaktor VEGF hemmen können. Diese Erkenntnis bildet die Grundlage für weitere Forschung. Bis ein entsprechendes Medikament auf den Markt kommt, ist es jedoch noch ein weiter Weg.

 

Fucus-Ansiedlung in der Kieler Bucht

Fucus-Feld mit Temperatur- und Lichtlogger

18.12.2019 FucoSan-Partner Coastal Research & Management oHG hat im November ein neues Forschungsprojekt gestartet. In der Kieler Bucht werden drei verschiedene Flachwasser-Standorte ausgewählt, um die Ansiedlung des heimischen und in Deutschland geschützten Blasentangs (Fucus vesiculosus) über einen Zeitraum von drei Jahren zu dokumentieren. Pro Standort werden zwischen mit Fucus-bewachsenen Steinfeldern Kontrollfelder (unbewachsene Steine) angelegt, um eine mögliche Aussaat und weiteres Wachstum der Fucus-Algen verfolgen zu können. Je nach Ansiedlungserfolg kann in den neu besiedelten Feldern in unterschiedlicher Dichte Fucus-Biomasse entnommen und somit das Potenzial einer nachhaltigen Bewirtschaftung auf eigenen Fucus-Zucht-Flächen abgeschätzt werden. Fördermittelgeber ist das schleswig-holsteinische Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume.

 

Was können Fucoidane? FucoSan stellt erste Ergebnisse vor

01.12.2019 – Auf der Konferenz „FucoSan – from Science to Innovation Day 2019“ am 26. November diskutierten rund 70 Expertinnen und Experten im Kieler GEOMAR über Braunalgen und die darin enthaltenen Fucoidane. Der renommierte Wissenschaftler Frédéric Chaubet von der Universität Paris 13 Nord hielt den Gastvortrag „Fucoidan: How a marine polysaccharide helps fighting cardiovascular diseases“. Danach stellten die deutschen und dänischen Partner ihr bisher im FucoSan-Projekt erarbeitetes Wissen vor.
Im Fokus standen unter anderem die nachhaltige Gewinnung des Rohstoffs sowie die verschiedenen Techniken zur Bereitstellung von Extrakten und deren chemische und biologische Charakterisierung. Ein weiterer Aspekt waren Anwendungsmöglichkeiten, Geschäftsmodelle und der Aufbau eines Fucoidan-Innovationsnetzwerks.
„Dieser Tag war ein herausragendes Forum, um Forschungsergebnisse zu diskutieren, aber auch um neue Kontakte zu knüpfen und Erkenntnisse über das Kommerzialisierungspotenzial von Fucoidanen in verschiedenen Anwendungsbereichen zu gewinnen“, sagt Prof. Dr. Deniz Tasdemir, Gastgeberin der Konferenz.

 

Young Researcher Award 2019 für Ferran Giones

14.11.2019 – Ferran Giones Valls erhielt den Young Scientist Award 2019, der von der BHJ Foundation gestiftet wurde. Unser Projektpartner wurde für seine Untersuchung geehrt, wie sich Erkenntnisse und neuste Technologien bestmöglich in Nutzen für Unternehmen in der Grenzregion umwandeln lassen. Mehr als 70 Teilnehmer aus 32 verschiedenen Unternehmen nahmen an der Preisverleihung teil, die im Mads Clausen Institut für Industrieelektronik stattfand.

Ferran ist im FucoSan-Projekt Teil des Teams, das Marktanalysen durchführt und Geschäftsmodelle für Produkte entwickelt, die auf Fucoidan-Extrakten basieren. Die BHJ Foundation wurde von Svend Beck, Peter Holm und Vagn Jacobsen gegründet, um humanitäre, kulturelle und allgemeine Projekte zu unterstützen.

 

Nordic Seaweed Conference – ein guter Nährboden für FucoSan-Erkenntnisse

11.10.2019 – Die Nordic Seaweed Conference bot auch 2019 den FucoSan-Partnern ein optimales Forum, um die Erkenntnisse aus der Arbeit an Fucoidanen mit Experten zu diskutieren: „Wir sind mit der Vorstellung unseres Projekts auf viel Interesse bei Forschern und Anwendern gestoßen und haben unser Netzwerk erweitert. Zudem konnten unsere Doktoranden ihre Ergebnisse vor einem hochkarätigen Fachpublikum vorstellen“, so Alexa Klettner, Projektkoordinatorin, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein. Für Christian Koch von Coastal Research & Management oHG war die Konferenz eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich zu vernetzen und neue Projekt- und Geschäftspartner zu finden sowie den aktuellen Stand des FucoSan-Projekts zu verbreiten. Die Konferenz fand am 9. und 10. Oktober in Greena, Dänemark statt. Thema dieses Jahr war: die Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele durch innovative Nutzungen von Makroalgen als Bioressource.

 

FucoSan auch auf ResearchGate

09.10.2019 – FucoSan hat jetzt einen Projekt-Account auf der Wissenschaftsplattform ResearchGate. Dort werden die Forschungsergebnisse des Projekts gebündelt zur Verfügung gestellt. Die deutschen und dänischen FucoSan-Partner tauschen sich in dem sozialen Netzwerk zu Detailfragen über Fucoidane aus und stellen ihr Wissen hierüber auch weiteren interessierten Forscherinnen und Forschern zur Verfügung. Auch ohne Mitgliedschaft können Studien und Ergebnisse aufgefunden werden.
Zu FucoSan auf ResearchGate

 

FucoSan präsentiert sich beim Tag der Deutschen Einheit

04.10.2019 – In diesem Jahr wurde in Kiel der Bürgertag der Deutschen Einheit gefeiert, und FucoSan war dabei! Das deutsch-dänische Interreg-Projekt präsentierte sich am 3. Oktober auf der "SH-Ländermeile". Insgesamt wurden rund 500.000 Besucher auf dem Fest gezählt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Fucoidan-Datenbank soll 2020 frei zugänglich sein

19.09.2019 –Partnertreffen am 16. September in Kiel: Ein zentrales Thema war die Datenbank, die die Partner derzeit fleißig mit Einträgen zu Fucoidan-Proben befüllen. In der Datenbank werden die Ergebnisse zu Filtrationsvorgängen und den Charakteristika erstmals grenzüberschreitend digital dokumentiert. Geplant waren ursprünglich 60 Datenbankeinträge, inzwischen gibt es bereits über 90 Einträge. Die größte Herausforderung war im Vorwege gemeistert worden: Die WissenschaftlerInnen aus unterschiedlichen Disziplinen hatten sich auf gemeinsame Parameter geeinigt, die von allen Beteiligten dokumentiert werden. Ziel ist es, Teile der Datensätze frei, kostenlos und zitierbar der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

 

 

 

FucoSan - from Science to Innovation Day 2019

23.07.2019 – Welche Chancen und Herausforderungen bieten Algen als Rohstoff der Zukunft? Um das zu diskutieren, lädt das GEOMAR Kiel im Namen des FucoSan-Projektkonsortiums alle Interessierten aus Wissenschaft und Wirtschaft zum „FucoSan – from Science to Innovation Day 2019“ am 26.11.2019 nach Kiel ein. Ziel der internationalen Veranstaltung ist der Austausch über die bisherigen Forschungsergebnisse im Projekt.

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Wissenschaftlicher Nachwuchs nutzt Projektergebnisse

03.07.2019 – Wie können EU-Projekte eine interdisziplinäre Zusammenarbeit initiieren? Das FucoSan-Projekt gibt konkrete Antworten und motiviert junge Forscher, Erkenntnisse aus dem Projekt für ihre Abschlussarbeiten zu nutzen. Unter der Leitung der Projektpartner Ferran Giones, Mads Clausen Institute und Xavier Fretté Faculty of Engineering, beide an der Universität von Süddänemark, wurden in den letzten Monaten fünf Arbeiten abgeschlossen.

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Eine der besten Konferenzen zu Technologie und Innovation in der Region

03.07.2019 — das ist die DRUID19 Kopenhagen. Unsere Projektpartner Ferran Giones von der Süddänischen Universität und Daniel Laufs von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
stellten ihr Arbeitsdokument The Evolution of Ecosystems for Complex Biotechnologies: Barriers for Technology Exploration and Exploitation vor. „Auf der Konferenz erhielten wir für die Präsentation unserer neuesten Ergebnisse zur qualitativen Studie über den Status von Fucoidanen zwischen Technologieforschung und -anwendung viel internationale Aufmerksamkeit. Das Feedback hilft uns, den Anwendungsfall weiterzuentwickeln, um die Studien darüber zu verbessern, wie sich Innovationsökosysteme entwickeln und welche kritischen Erfolgsfaktoren genauer analysiert werden müssen“, erklärte Daniel Laufs. mehr lesen

 

Wertschöpfungskette durchlaufen - Zwischenziel erreicht

21.06.2019 – Beim Projekt-Treffen im „Adelige Jomfrukloster“ in Odense gab es einen regen Austausch zwischen den einzelnen Forschergruppen. Die Erkenntnisse aus den chemischen und biologischen Verfahren zur Charakterisierung verdichten sich, die relevanten Eigenschaften können den verschiedenen Fucoidan-Proben zugeordnet werden.
„Wir haben jetzt die von uns angepeilte Wertschöpfungskette vom Ernten der Algen über die Eingabe in die Datenbank bis zur Eignungsprüfung in den Pilotläufen einmal durchlaufen. Die Kette ist implementiert und funktioniert – wir haben somit ein bedeutendes Zwischenziel erreicht“, freut sich Leadpartnerin Alexa Klettner.

 

 

Beitrag in der NDR-Visite über Fucosan

15.05.2019 - Der NDR hat am 14.5.2019 in der Sendung „Visite“ über das FucoSan-Projekt berichtet. In dem Beitrag „Makuladegeneration: Arzneimittel aus Algen?“ erzählen mehrere Projektpartner über ihre Aktivitäten und die Potenziale, die Fucoidane aus Braunalgen für Medizin und Kosmetik bieten.

zum Beitrag

 

 

 

 

 

 

FucoSan beim Danish Science Festival

29.04.2019 - Am 27. April 2019 präsentierte unser Projektpartner Xavier Fretté FucoSan im Rahmen des Danish Science Festival, dem Nationalen Tag der Forschung. Fast 3.000 Besucher kamen an die Süddänische Universität am Standort Odense. Xavier erläuterte, wie Fucoidane in Medizin und Kosmetik hilfreich sein können und wie die Projektpartner diese extrahieren und untersuchen. "Es war eine gute Gelegenheit, der dänischen Bevölkerung von unseren Forschungsaktivitäten zu berichten", sagte der Professor am Institut für Chemie-, Biologie- und Umwelttechnologie.

 

 

 

 

Patente für FucoSan? Beratung vom Profi

19.03.2019 – Im Rahmen des FucoSan-Projekts werden neue Produkte und Verfahren entwickelt. Über die Möglichkeit, diese patentrechtlich zu sichern, informierte Dr. Alexandra Cordeiro Baumgartner von der Patent- und Verwertungsagentur Schleswig-Holstein (PVA SH GmbH) die Projektpartner.
Die Vergabe eines Patents ist an drei Bedingungen geknüpft: Das Produkt, Gerät oder Verfahren muss neu und originell (also nicht offensichtlich) sein. Es muss zudem eine industrielle Anwendung möglich sein.

Mit einem Patent verhindert man, dass andere in dem Land, in dem das Patent erteilt wurde, gleiche Produkte herstellen, verwenden, zum Verkauf anbieten, verkaufen oder importieren. Für die FucoSan-Partner könnte es relevant sein, dass man auch einen Schutz erhalten kann, wenn dieser nicht klar definiert ist, wie beispielsweise bei einem Naturprodukt, das unter definierten Bedingungen hergestellt wird.
Die PVA SH ist die zentrale Institution der wissenschaftlichen Einrichtungen zur Anmeldung von Schutzrechten in Schleswig-Holstein. Gegründet von allen Universitäten, Fachhochschulen und der Technologie-Transfer-Zentrale Schleswig-Holstein, bietet die PVA SH kostenlose Dienstleistungen im Bereich des gewerblichen Rechtsschutzes für alle Mitarbeiter der Hochschulen und wissenschaftlichen Instituten des Landes.

 

Prototyp von Fuco-Creme entwickelt

11.03.2019 Ein erstes Zwischenergebnis, das sich „mit Händen greifen“ lässt, wurde nun von oceanBASIS vorgestellt: Für den Prototypen einer Creme wurde frisches Algenmaterial der Sorte Fucus vesiculosus verwendet. „Unser Prototyp weist schon mal hervorragende Eigenschaften auf. Zum Beispiel lässt sich die Creme gut verteilen und zieht schnell ein“, freut sich Produktionsleiterin Susanne Woldmann.

oceanBASIS hat sich darauf spezialisiert, marine Naturstoffe für die Gesundheit des Menschen verfügbar zu machen. Im FucoSan-Projekt versucht das Kieler Unternehmen die effizienteste Extraktionsmethode für kosmetikrelevante Bioaktivitäten zu finden.„Die Creme passt sehr gut in die Produktlinie von oceanBASIS. Nun müssen wir weitere Eigenschaften und die Stabilität prüfen“, so Susanne Woldmann weiter.

 

Wo liegen die größten Marktchancen für FucoSan?

01.03.2019 Auf dem Treffen am 25. und 26. Februar in Kiel arbeiteten die Partner an der Identifizierung aussichtsreicher Geschäftsmodelle. Ferran Giones von der Süddänischen Universität kümmert sich zusammen mit seinen Kollegen vom Institut für Betriebswirtschaftslehre der Christian-Albrechts-Universität um die Nachhaltigkeit des FucoSan-Projektes. „Wir wollten wissen, wie unsere Experten die Marktchancen einzelner Teile der FucoSan-Wertschöpfungskette bewerten“, so Giones. Kriterien zur Bewertung waren betriebswirtschaftliche Faktoren wie zwingender Kaufgrund, wirtschaftliche Machbarkeit, mögliche Hindernisse bei der Umsetzung, Zeit bis zur Rentabilität sowie mögliche Risiken.
Grundlage für die Diskussion bildeten die jeweiligen Berichte der einzelnen Partner zu Algensammlung und -kultivierung, Extraktion und Charakterisierung von Fucoidanen, der Fucoidan-Datenbank sowie zu den Testungen in den Anwendungsbereichen Augenheilkunde, Gewebezüchtung und Kosmetik.

 

Masterarbeit zur Charakterisierung von Fucoidanen vorgelegt

31.01.2019 Philip Brodersen, M.Sc. Arzneimittelforschung, hat mit seiner Masterarbeit erfolgversprechende Ergebnisse bei der Charakterisierung von Fucoidanen geliefert. In seiner Arbeit vergleicht er zwei verschiedene Methoden zur Reinigung der Extrakte, von denen eine die etablierte Methode von Ehrig und Alban (2014) und die andere die sogenannte Diafiltration ist. „Wir haben erste Hinweise gesammelt, dass die Diafiltration eine sehr gute Alternative sein kann. Dieses Verfahren ist zudem umweltfreundlich und kostengünstig, weil es ohne organische Lösungsmittel auskommt“, so Brodersen.
Auch bei den untersuchten Algenarten hatte der Doktorand eine Erkenntnis: Obwohl Fucus serratus und Fucus vesiculosus einige nennenswerte Ergebnisse in Aktivität und Ertrag zeigten, wurde deutlich, dass Fucus evanescens die Algenart mit den besten Eigenschaften für die Charakterisierung ist. Sie erzielt besonders zufriedenstellende Ergebnisse in den drei relevanten Kategorien Reinheit, Ertrag und biologische Aktivität.
Philip Brodersen hatte die Masterarbeit am Pharmazeutischen Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel geschrieben, während er 2018 dort sein praktisches Jahr für die Approbation als Apotheker absolvierte. „Die Ergebnisse zur Aufreinigung sind für unsere weiteren Aktivitäten im FucoSan-Projekt sehr nützlich“, erläutert die Direktorin des Instituts Professor Susanne Alban.

 

Pharmazeutische Zeitung berichtet über FucoSan

05.01.2018 In ihrer Dezember-Ausgabe veröffentlichte die Pharmazeutische Zeitung einen Artikel über das FucoSan-Projekt. Der Beitrag „Algen für die Augen“ informiert über die Anfänge des Projektes und stellt die Bedeutung der Fucoidane für die medizinische und pharmazeutische Forschung dar. Die Pharmazeutische Zeitung ist das Zentralorgan für die Apotheker der Bundesrepublik Deutschland und wird von der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e.V. (ABDA) herausgegeben.

Zur online-Publikation:
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/algen-fuer-die-augen/ 

 

 

Erste Version der Fucoidan-Datenbank vorgestellt

03.12.2018 Beim vierten Treffen der FucoSan-Partner war die Dänische Technische Universität in Kopenhagen Gastgeber. Prof. Anne S. Meyer und Maria Dalgaard Mikkelsen vom Institut für Chemietechnologie gaben einen Einblick in die Labore der Universität. 

Das Highlight des Treffens konnte Professor Susanne Alban verbuchen. Die Direktorin der Abteilung Pharmazeutische Biologie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel stellte die erste Version der Datenbank vor. Die Datenbank wird im Projektverlauf browserbasiert entwickelt und, sobald sie online ist, von allen Partnern, die an der Charakterisierung der Fucoidane beteiligt sind, mit den dabei erhobenen Daten befüllt.
Im ersten Schritt wird die Datenbank rein projektintern genutzt. Zu einem späteren Zeitpunkt werden Konzepte zur Sicherstellung ihrer Nachhaltigkeit diskutiert. Schließlich ist das Ziel ist der Zugang für die wissenschaftliche Nutzung von Fucoidanen.

 

FucoSan auf der Week of Health and INNovation 2018

© Daniel Laufs

19.10.2018 – Projektpartner Daniel Laufs von der CAU Kiel stellte bei der WHINN 2018 in Odense das FucoSan-Projekt vor. Die internationale Konferenz für Gesundheitstechnologie und -innovation richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung, Wirtschaft, Bildung und Politik. Somit gab es viele Anknüpfungspunkte für den interdisziplinären Ansatz, eine deutsch-dänische Wertschöpfungskette rund um Fucoidane zu entwickeln.

 

 

 

 

 

Unternehmensplanspiel an der SDU Sønderborg mit Studierenden

© pexels

18.10.2018 – An der Süddänischen Universität in Sønderborg haben Studierende des Ingenieurwesens an einem Unternehmensplanspiel teilgenommen, das von Ferran Giones, Dozent für technologische Unternehmensgründung, organisiert wurde. Die Studierenden waren dabei in der Rolle eines neuen Projektpartners von FucoSan. Ihre Aufgabe war es, nach existierenden Patenten mit Fucoidan zu suchen und anschließend ein innovatives Ökosystem für die FucoSan-Technologien und ihre verschiedenen Anwendungen zu entwerfen. Zum Abschluss sollten die „Manager“ die Ergebnisse ihrer Forschung präsentieren und dabei die Frage beantworten: „Wirkt es wie ein vielversprechender Markt auf Sie?“

 

 

 

Aus dem Labor in die Praxis – konvergente Technologien nutzen

© Daniel Laufs

04.10.2018 - Was sind die wesentlichen Faktoren, wenn es darum geht,  innovative, fachübergreifende Technologien und Lösungsansätze aus dem Labor auf den Markt zu bringen und neue Anwendungsgebiete zu erschließen? Auf der International Conference of Engineering 2018 in Stuttgart präsentierte FucoSan-Projektpartner Daniel Laufs vom Lehrstuhl für Technologiemanagement an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel seine Herangehensweise an diese Frage. Am Beispiel des FucoSan-Projektes zeigte Daniel Laufs auf, wie man mithilfe der Patent- und Netzwerkanalyse sowie der Feldforschung die Vernetzung konvergenter Technologien analysieren kann, um reale Innovationsökosysteme zu stärken. Bei FucoSan könnten sich unter anderem ganz neue Anwendungsgebiete und Vermarktungsmöglichkeiten im medizinischen Bereich eröffnen. Dazu bedarf es auch Vermittler, die bei dem Transfer neuer Technologien von der Grundlagenforschung in die anwendungsorientierte Weiterentwicklung und schließlich in die konkrete Anwendung und Praxis eine tragende Rolle spielen. Auf den Konferenzauftritt folgt nun eine Fachpublikation zu dem Thema.

 

Mikroalgen für Futter-, Lebensmittel- und andere Verwendungszwecke

© Daniel Laufs

07.09.2018 - Die Forschung ist den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Mikroalgen erst noch auf der Spur: Professor Søren Laurentius Nielsen von der Roskilde Universität in Dänemark wird am Donnerstag, den 20.9.2018 seine Forschungsergebnisse zur Produktion und Nutzung von Mikroalgen-Biomasse vortragen. Professor Nielsen hat in einem kürzlich abgeschlossenen Projekt daran gearbeitet, die Produktion von lebendem Fischfutter auf Basis von kleinen Krebsen zu verbessern und zu industrialisieren. Dazu hat er eine natürliche Nahrungskette von Mikroalgen über Krebse zu Fischen in einer kontrollierten Umgebung im industriellen Maßstab rekonstruiert. Aufgrund der vielfältigen Verwendungszwecke richtet sich der Vortrag an ein breites Publikum.
Professor Nielsen ist Mitglied des Projektbeirats von FucoSan. Die Projektpartner haben ihn zu dem Vortrag eingeladen, um auch für ihre Arbeit Erkenntnisse zu gewinnen. Projektkoordinatorin Professor Dr. Alexa Klettner: „Wir haben mit Professor Nielsen einen hochkarätigen Experten hierher nach Kiel geholt. Die Bestandteile von Mikroalgen können für vielfältige Anwendungen, auch in der Gesundheit, sehr interessant sein“.
Der Vortrag findet am Donnerstag, den 20.09.2018, um 17 Uhr im Hörsaal der UKSH-Augenklinik, Hegewischstr. 2, 24105 Kiel statt. Aushang

 

Mehr als eine Pflanze aus dem Meer: Algen für Medizin und Kosmetik

© Daniel Laufs

06.09.2018 - Algen – woran denken Sie? Eine vage Erinnerung an den letzten Ostsee-Urlaub oder den Besuch im Sushi-Restaurant, der schon wieder viel zu lange her ist? Die weitverbreitete Meerespflanze bietet mehr als die meisten wissen. Erfahren Sie mehr im Interreg-Newsletter

 

 

 

 

 

 

Vorstellung von FucoSan auf “Blue Biotechnology in Baltic Sea Region"

© Daniel Laufs

01.08.2018 - Die Vernetzung von Nutzern, Anwendern und Entwicklern der „Blauen Biotechnologie“ ist ein wichtiges Anliegen der Konferenz „Blue Biotechnology in Baltic Sea Region". FucoSan wird hier in einer Posterpräsentation vorgestellt und kann so weitere Kontakte im Ostseeraum knüpfen. Die Konferenz  wird durch das Projekt „Baltic Blue Biotech Alliance“ organisiert, welches seinerseits von Interreg Baltic Sea Region gefördert wird. Vom 22. bis zum 24. August diskutieren in Greifswald etwa 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaft und Wirtschaft über das Forschungsfeld der „Blauen Technologie“.

Mehr Informationen zu der Konferenz: www.balticbluealliance-conference.eu

 

 

 

Wissenschaftlicher Nachwuchs beim Erfahrungsaustausch

20.07.2018 - Um das gemeinsame Ziel – die erfolgreiche Charakterisierung der Fucoidane – effektiv erreichen zu können, trafen sich vier Promovierende der Projektpartner Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und Universitätsklinikum Schleswig-Holstein am 19. Juli 2018 in Kiel.
Die Nachwuchswissenschaftler tauschten Erfahrungen aus, diskutierten die wissenschaftliche Problemstellung und stimmten ihre weiteren Arbeitsprozesse ab. Auf das erste Treffen soll zukünftig im Zwei-Monats-Rhythmus ein regelmäßiger Austausch folgen.

 

 

 

 

Zahlreiche Extrakte erstellt und Eigenschaften identifiziert

© Daniel Laufs

02.06.2018 - Beim Treffen der Partner am 31. Mai in Kiel konnten die Wissenschaftler erste Erfahrungen austauschen, die sie bei der Charakterisierung der Fucoidane gemacht haben.
Die Projektpartner produzierten bereits zahlreiche Extrakte aus den ersten Chargen verschiedener Algenarten, die vom Projektpartner CRM zur Verfügung gestellt wurden – teilweise aus eigener Zucht, teilweise von externen Lieferanten. Die Fucoidane der sechs verwendeten Arten unterscheiden sich in ihren Eigenschaften. Je nach Herkunft, Molekulargröße und sogar Testsystem können Fucoidane sogar gegenteilige Wirkungen erzielen. Daher ist ihre Aufreinigung und genaue Charakterisierung unerlässlich. Die Partner bestimmen dabei Parameter wie Sulfatierungsgrad, Proteingehalt, Monosaccharidzusammensetzung und Molekularmasse. Im nächsten Schritt erstellen die Partner weitere Algenextrakte, um größere Mengen an Fucoidanen zu produzieren und die Ergebnisse zu verifizieren.

 

Projektbeirat gibt Hinweise für Vernetzungsmöglichkeiten

© Daniel Laufs

02.06.2018 - Am 1. Juni trat zum ersten Mal der Projektbeirat zusammen. Die Mitglieder des Beratungsgremiums lobten den ausgereiften systematischen und umfassenden Ansatz des Projekts. Außerdem gaben sie wertvolle Hinweise für Vernetzungsmöglichkeiten und das weitere Vorgehen der Projektpartner. In der Diskussion wurde deutlich, dass die FucoSan-Partner insbesondere für die Herstellung von Medizinprodukten Partner aus der Wirtschaft brauchen.

Hintere Reihe im Bild von links nach rechts:

  • Wolfgang-Dieter Glanz, Bundesverband Aquakultur e.V.
  • Dr. Per Spindler, Biopeople
  • Efthalia Arvaniti, PhD, SUBMARINER Network for Blue Growth
  • Dr. Kristin Krüger, Fraunhofer Einrichtung für Marine Biotechnologie
    Vordere Reihe:
  • Ass. Prof. Søren Laurentius Nielsen, PhD, Roskilde University
  • Claire Hellio, European Society for Marine Biotechnology
  • Dr. Imke Schneemann, Life Science Nord Management GmbH

 

Zu warm – Algen müssen geerntet werden

© Daniel Laufs

22.05.2018 - Der wärmste April seit Beginn der Wetteraufzeichnung hat auch die Wassertemperaturen früh im Jahr ansteigen lassen. Manche Braunalgen vertragen diese Wärme nicht gut, sie bevorzugen kühleres Wasser, da sie ursprünglich im Nordatlantik beheimatet sind. In den kühleren Wintermonaten stehen außerdem genügend Nährstoffe im Wasser zur Verfügung, die für das Algenwachstum wichtig sind.
Deshalb musste jetzt Projektpartnerin Verena Sandow von CRM den Zuckertang (Saccharina latissima), den sie in einer Algenfarm züchtet, vorzeitig ernten und in Tanks verlegen. Die Biologin ist dazu mit dem Ernteboot in die Kieler Förde gefahren und hat 30 kg frische Blätter abgeschnitten. „Wir mussten die Algen reinholen, weil sie niedrigere Temperaturen gewöhnt sind. Sonst würden sie ihr Wachstum einstellen und außerdem von fädigen Algen und Muschellarven, die jetzt bei der Wärme massiv auftreten, überwachsen werden“.
Nun schwimmen sie in den Wassertanks bei CRM und warten darauf, dass sie für die Charakterisierung weiterverarbeitet werden.

Nachhaltige Prozesse, um Braunalgen aus der Ostsee zu beziehen
CRM betreibt eine Meeresalgen- und Muschelfarm (Zuckertang - Saccharina latissima, Miesmuschel - Mytilus edulis) in der Kieler Förde, die dem Prinzip des sogenannten Integrated Mutitrophic Aquaculture (IMTA) folgt. Die Idee des IMTA ist es, Synergien der gemeinsamen Kultivierung von Organismen zu nutzen und somit nicht nur eine Entlastung des Ökosystems anzustreben, sondern auch eine Steigerung und Stabilisierung der Produktion. Dabei sind Regionalität, Auswahl geeigneter Küstenräume und (einheimischer) Arten, Wertschöpfung durch Einsatz von Technologie und Know-How sowie eine verbraucherorientierte Produktdiversifizierung die „Leitplanken“ dieser Geschäftsentwicklungen.

 

FucoSan-Partner in Russland

© Daniel Laufs

28.05.2018 - Projektkoordinatorin Professor Alexa Klettner war zum Makula Round Table nach Rostow-am-Don, Russland eingeladen, um das FucoSan-Projekt zu präsentieren. Die renommierte Augenklinik Interyuna hatte internationale Experten vom 18. bis zum 20. Mai versammelt, um über das Thema Makula – Pathologie und Heilungsmethoden zu diskutieren. Der Vortrag von Professor Klettner löste ein sehr positives Feedback und eine rege Diskussion über den Einsatz von Fucoidanen in der Augenheilkunde aus.

 

 

 

 

Forschungsseminar ”Applied Innovation Research zu maritimen Ressourcen”

© Daniel Laufs

05.01.2018 - Professor Carsten Schultz und Daniel Laufs, M.Sc., Projektpartner von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, bieten im Wintersemester ein Seminar an, in dem Patentanalysen durchgeführt werden, die langfristige Technologie- und Marktentwicklungen sichten und interpretieren. Thematisch steht die nachhaltige Nutzung maritimer Ressourcen in der Ostsee im Mittelpunkt. Mit oceanBasis ist ein weiterer FucoSan-Partner eingebunden und gibt Input zum Anwendungsfeld Kosmetische Produkte.
Zur Seminarbeschreibung (auf Deutsch)

 

 

 

Wissenschaftlicher Austausch über Fucoidane in Bodø, Norwegen

© Ferran Giones

13.12.2017 - Juniorprofessor Ferran Giones (SDU) hat FucoSan norwegischen Wissenschaftlern vorgestellt, die die verdauungsfördernde Wirkung von Fucoidan bei Tieren untersuchen. Die Experten tauschten sich über ihre Forschungsarbeiten aus und diskutierten u.a. über Extraktionsmöglichkeiten der Wirkstoffe, da die FucoSan-Partner dabei über ergänzende Expertise verfügen. Des Weiteren entstanden erste Überlegungen für ein Fucoidan-Netzwerk der nordischen Länder.

 

 

 

 

 

Vortrag über FucoSan in Vietnam

06.12.2017 - Beim zweiten „International Symposium of Marine Enzymes and Polysaccharides“ in Vietnam präsentierte Maria Mikkelsen (Technische Universität Dänemark) das FucoSan-Projekt. Auf der Konferenz wurden die neuesten Entwicklungen in der wissenschaftlichen und klinischen Forschung zu Enzymen und Polysacchariden marinen Ursprungs diskutiert.

 

 

 

 

 

 

Offizielles Projektlogo entschieden

27.11.2017 - Das Projekt FucoSan hat nun ein offizielles Logo. Die Projektpartner haben sich für einen Schriftzug entschieden, der außer dem Projektnamen eine Braunalge und deren Lebensraum, das Wasser, zeigt.
Das Projekt-Acronym setzt sich aus zwei Teilen zusammen: „Fuco“ steht für Fucoidan, dem zu untersuchenden Wirkstoff aus der Braunalge. „San“ weist auf deren gesundheitsfördernde Eigenschaften hin.

 

 

Diskussion über Methoden zur Extraktion

20.10.2017 - Die Projektpartner trafen sich zum ersten Joint Project Meeting in Odense und diskutierten über den Status und das weitere Vorgehen der einzelnen Arbeitspakete. Die Beschaffung der Braunalgen und die Extraktion der Fucoidane sind zentrale Themen und Voraussetzung für den Projekterfolg.

 

 

 

 

 

 

marine drugs – Fucoidane in wissenschaftlicher Publikation

 

20.06.2017 - Die Fachpublikation marine drugs veröffentlicht einen Artikel des FucoSan-Partners Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Experimentelle Unfallchirurgie. Das Team um Prof. Sabine Fuchs hat die Eigenschaften von Fucoidanen untersucht und sieht Anwendungsmöglichkeiten zur Begrenzung der Angiogenese z.B. bei Osteosarkomen.
Artikel zum Download: http://www.mdpi.com/1660-3397/15/6/186

 

Startschuss für deutsch-dänische Zusammenarbeit

 

17.05.2017 - Auf dem ersten offiziellen Projekttreffen fiel der Startschuss: Rund 50 Projektpartner aus acht Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus Deutschland und Dänemark werden für 36 Monate zusammen arbeiten. Ihr gemeinsames Ziel: Fucoidane aus Braunalgen gewinnen und analysieren als Basis für Medikamente und Kosmetika.

 

 

FucoSan – Gesundheit aus dem Meer erhält Interreg-Fördergelder

 

14.12.2016 - Der Interreg-Ausschuss hat im dänischen Sorø getagt und den FucoSan-Projektantrag bewilligt. Mit rund 2,2 Millionen Euro unterstützt das Interreg-Programm Deutschland-Danmark das Projekt in den kommenden drei Jahren.